Kroatien

Geschrieben am Sonntag, 03 Juli 2016.

Herwig Ertl lädt zu den Genussfestspielen

Strafen in Kroatien

Kroatien ist eines der beliebtesten Urlaubsländer der Österreicher. Damit der Urlaub erholsam wird und keine bösen Überraschungen vor Ort warten, gibt der ÖAMTC wertvolle Tipps, was man in Kroatien lieber unterlassen sollte.

Kroatische Verwaltungsstrafen ignorieren

 „Grundsätzlich sollte man nachvollziehbare Verwaltungsstrafen aus Kroatien möglichst vor Ort bezahlen. Eine Strafe ab 70 Euro ist auch in Österreich vollstreckbar, wobei die Verfahrenskosten dazugerechnet werden“, erklärt Tauer vom ÖAMTC  und warnt: „Strafzettel aus Kroatien sollten auf keinen Fall weggeworfen werden.“ 

Trüffel ohne Genehmigung ausführen

Wer versucht, lose und unverarbeitete Trüffel ohne Ausfuhrgenehmigung des kroatischen Umweltministeriums mit nach Hause zu nehmen, riskiert eine Strafe. Trüffel gelten nämlich als Kulturgut der Republik Kroatien und unterliegen deshalb einem zwar kaum bekannten, aber strengen Exportverbot. Also: Besser vor Ort genießen.

Fahrrad-Heckträger verdeckt Kennzeichen

Viele Autofahrer verwenden in Österreich eine rote Kennzeichentafel auf dem Fahrrad-Heckträger. Diese rote Tafel wird aber im Ausland nicht anerkannt. Daher sollte das weiße Kennzeichen – vor allem auch das Landeskürzel „A“ – deutlich lesbar bleiben. „Am besten, man verwendet einen Heckträger, bei dem das Kennzeichen sichtbar bleibt“, empfiehlt die Club-Expertin. Ist das nicht möglich, sollte man die weiße Tafel auf den Heckträger montieren – auch wenn das nicht gerne gesehen wird.

Zu schnell fahren

Zu schnelles Fahren hat in Kroatien teils hohe Strafen zur Folge. Tauer: „Wer die erlaubte Höchstgeschwindigkeit um 20 km/h überschreitet, muss ab 65 Euro zahlen. Bei mehr als 50 km/h sind es sogar mindestens 660 Euro. Junge Lenker unter 24 Jahren sollten besonders aufpassen. Sie müssen grundsätzlich auf allen Straßen 10 km/h langsamer fahren als die anderen.“

Hunde an den Badestrand mitnehmen

Soll der Hund in den Kroatien-Urlaub mitkommen, sind die Einreisebestimmungen und die entsprechenden Verhaltensregeln einzuhalten. An öffentlichen Badestränden gilt ein generelles Hundeverbot. Es gibt aber ausgewiesene Hundestrände, an denen sich die Vierbeiner austoben können.

An Mautstellen mit Münzen bezahlen

Jedes Jahr kommt es in den Ferienmonaten an den kroatischen Mautstationen zu Staus. „Um die Wartezeit gering zu halten, sollten Urlauber die Mautstationen nicht dazu nutzen, die übrig gebliebenen Kuna in Form von Kleingeld loszuwerden. Stattdessen sollte man zur Bezahlung besser die Kredit- oder Bankomatkarte bereithalten, um flexibel auch auf andere Bezahlspuren ausweichen zu können. Es werden auch Euro-Münzen und Euro-Scheine akzeptiert“, so die ÖAMTC-Expertin.

Parkvorschriften missachten

Urlauber erhalten oft Jahre nach ihrem Urlaub in Kroatien noch Schreiben, in denen bis zu 160 Euro für eine angeblich nicht bezahlte Parkgebühr verlangt wird. Die Vorschriften können je nach Gemeinde ziemlich kompliziert sein. Der ÖAMTC rät daher dringend dazu, sich vorab genau über die geltenden Parkvorschriften zu erkundigen und diese auch einzuhalten

Mit einem abgelaufenen „Pickerl“ fahren

Das „Pickerl“ ist abgelaufen, aber noch innerhalb der österreichischen Toleranzfrist? In Kroatien – wie auch in vielen anderen Ländern – kann das zu Problemen führen. Zwar dürfte in diesem Zeitraum keine Strafe verhängt werden oder ein Nachteil im Schadensfall entstehen, Autofahrer berichten aber immer wieder, dass sie dennoch gestraft wurden.  Alle Infos rund um den Urlaub in Kroatien gibt’s auf www.oeamtc.at/laenderinfo,  Tipps für die Autofahrt auf www.oeamtc.at/urlaubsservice.

Kommentare (0)

Bitte Kommentar schreiben

Sie kommentieren als Gast.