Staus vermeiden

Geschrieben am Dienstag, 01 August 2017.

Staus vermeiden

Staus vermeiden

Wer in den vergangenen Wochen mit dem Auto nach Kroatien unterwegs war, sah sich wegen der verschärften Kontrollen an der Schengen-Außengrenze meist mit langen Staus und erheblichen Wartezeiten konfrontiert.

Teilweise benötigte man für die Anreise sogar die doppelte Zeit, wie betroffene Urlauber berichten.

„Für die kommenden Wochenenden ist leider keine Besserung in Sicht. Um einen großen Zeitverlust zu vermeiden, sollten sich die Reisenden daher vor und während der Fahrt über die Situation auf den Straßen und an den Grenzen informieren“, rät ÖAMTC-Touristikerin Kristina Tauer. Laut den ÖAMTC-Mobilitätsinformationen war in den vergangenen Wochen vor allem der Großraum Ptuj ein Staupunkt. Die Verkehrsexperten raten daher, auf weniger ausgelastete Grenzübergänge auszuweichen, und nennen drei alternative Strecken, mit denen man die Hauptverkehrsrouten umfahren kann: Variante 1: Spielfeld – Pesnica – Lendava – Letenye – Varazdin – Zagreb Variante 2: Rattersdorf – Szombathely – Körmend – Letenye – Varazdin – Zagreb Variante 3: Sicheldorf – Lendava – Mursko Sredisce – Varazdin – Zagreb Allerdings führen die ersten zwei Routen führen über Ungarn. Daher fallen zusätzliche Kosten für die ungarische Autobahn-Vignette an. Längeren Wartezeiten kann man auch zeitlich ausweichen: „Nachtfahrten sind generell zu bevorzugen und der Samstag als An- und Rückreisetag sollte vermieden werden, sofern es sich einrichten lässt“, empfiehlt Tauer. Um Staus an den Mautstellen zu umgehen, sollte man sich über die Möglichkeiten der Bezahlung auf den jeweiligen Routen informieren. Auf den Spuren für Videomaut- und Kreditkartenbezahlung verläuft die Abwicklung meist schneller als bei den Barzahlern. Das Urlaubsservice des ÖAMTC bündelt alle Informationen zur aktuellen Verkehrslage in Österreich, Slowenien und Kroatien, die Wartezeiten an den Grenzen und alternative Grenzübergänge. Diese Infos stehen Club-Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern kostenlos zur Verfügung. Außerdem bieten slowenische und kroatische Radiosender im Sommer auch Verkehrsinformationen auf Deutsch. Die entsprechenden Radiofrequenzen gibt’s ebenfalls beim Urlaubsservice des Clubs.

Foto: Tourismusverband Kvarner

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