Die Coronavirus-Pandemie bringt den Zeitplan für die europäischen Kulturhauptstädte der kommenden Jahre durcheinander. Die letztjährigen Titelträger Rijeka in Kroatien und Galway in Irland hätten ausnahmsweise die Möglichkeit, ihren Titel noch bis zum 30. April 2021 zu behalten, teilte die EU-Kommission a mit.

Auch Novi Sad (Serbien), Elefsina (Griechenland) und Timisoara (Rumänien) sollen nach dem Vorschlag der EU-Kommission mehr Zeit für die Vorbereitung bekommen. Ursprünglich wären sie im heuer Kulturhauptstädte Europas.

Stattdessen schlägt die EU-Kommission nun vor, dass Novi Sad den Titel erst 2022 trägt, die anderen beiden Städte noch ein Jahr später.

Rijeka – Kulturhauptstadt Europas vereint 29 Städte und Gemeinden des Landkreises Kroatisches Küsten- und Bergland (Gespanschaft Primorje-Gorski Kotar) und 129 Partner aus der EU mit Unterstützung von Partnerstädten sowie ehemaliger Kulturhauptstädte Europas. Das Projekt beinhaltet den kulturellen Austausch zwischen 48 Ländern Europas und der ganzen Welt.