Staus in Kroatien

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Staus in Kroatien

2019-06-25T14:38:57+00:00 25.Juni 2019|Allgemein|

Laut dem aktuellen ÖAMTC Reisemonitoring ist Kroatien auch in diesem Sommer wieder die beliebteste Reisedestination der Österreicher im europäischen Ausland. Was Sie bei der An- und Rückreise und im Urlaub vor Ort in diesem Jahr wissen sollten, verraten die Expertinnen der ÖAMTC Touristik.

„Die Anreise sollte heuer deutlich einfacher sein, denn seit Dezember 2018 besteht eine durchgängige Autobahnverbindung von Graz über Maribor bis nach Zagreb. In den letzten Jahren führte die Lücke zwischen Podlehnik und dem Grenzübergang Macelj immer wieder zu längeren Staus”, weiß ÖAMTC-Touristikerin Maria Renner.

An den Grenzübergängen kann es hingegen zu den Hauptreisezeiten auch heuer wieder zu langen Wartezeiten kommen: Mit Grenzkontrollen ist sowohl an der Schengen-Außengrenze zwischen Slowenien und Kroatien als auch innerhalb des Schengenraumes zu rechnen.

Bei der Rückreise stauen sich die Autos zudem häufig an den Mautstationen. „Das liegt einerseits am hohen Verkehrsaufkommen, andererseits auch an vielen Urlaubern, die übrige Kuna-Münzen loswerden möchten und damit den Bezahlvorgang verzögern”, erklärt die ÖAMTC-Expertin und empfiehlt daher, mit Bankomat- oder Kreditkarte zu zahlen.

Wissen sollte man auch, dass die mautfreie Strecke nach Kroatien über Slowenien – von Triest über Muggia, Koper und Izola – mittlerweile für den Pkw-Verkehr gesperrt wurde. „Die Autofahrer müssen daher die Autobahn H6 nutzen und benötigen eine Vignette, die sie unbedingt schon vor der Einreise in Slowenien erwerben sollten”, so Renner.

In den letzten Jahren haben Tausende ÖAMTC-Mitglieder Schreiben erhalten, in denen bis zu 500 Euro für angeblich in Kroatien nicht bezahlte Parkgebühren gefordert wurden. Teilweise liegen die Parkvergehen jahrelang zurück. „Parktickets sollten unbedingt aufbewahrt werden – und zwar fünf Jahre lang. So hat man im Zweifelsfall immer einen entsprechenden Beweis”, empfiehlt Maria Renner.

Generell sollte man beachten, dass die Strafsätze in Kroatien für viele Verkehrsdelikte um einiges höher sind als in Österreich. Ein Rotlichtverstoß kostet in Kroatien beispielsweise umgerechnet mindestens 270 Euro. Fahren ohne Gurt kommt auf 65 Euro – und wer mit dem Handy am Steuer erwischt wird, zahlt ebenfalls mindestens 65 Euro.

Aktuelle Infos zur Situation an den Grenzen inklusive Wartezeiten, Ausweichrouten und Radiosender mit deutschsprachigen Verkehrsinformationen liefert der Urlaubsservice des ÖAMTC auf www.oeamtc.at/urlaubsservice.

 

Quelle: travel4news.at

Foto: (c) Kroatische Zentrale für Tourismus / Markus Studio d.o.o