Der schwarze Berg der Adria - Montenegro im Kurzporträt

Geschrieben am Donnerstag, 27 Juli 2017.

Der schwarze Berg der Adria - Montenegro im Kurzporträt

Der schwarze Berg der Adria – Montenegro im Kurzporträt

Das kleinste Land der ehemaligen jugoslawischen Republik gilt als Geheimtipp für Europareisende.

Auf etwa vierzehntausend Quadratkilometern bietet das waldreiche Gebirgsland idyllische Bergdörfer und herrliche Kulturschätze. Entlang der Küste finden sich wohl die bekanntesten Ausblicke des Landes. "Die südlichsten Fjorde Europas" an der Bucht von Kotor zählen zu den beeindruckenden Sehenswürdigkeiten. Sie stellen damit ein bekanntes Motiv in Montenegro dar. Ausgedruckt auf hochwertigem Papier, sind die Fotos auch lange nach dem Urlaub noch eine tolle Erinnerungund lassen einen die szenischen Orte Montenegros nicht vergessen.

UNESCO-Stadt Kotor

Die Bucht von Kotor trägt ihren Spitznamen, weil sie sich fjordähnlich an ihrer Einfahrt bei Herceg Novi über Tivat bis nach Perast mit etlichen Kurven durch das Land schlängelt. In der Stadt, die umgeben von malerischer Landschaft im hintersten Winkel der Bucht liegt, lohnt sich ein Spaziergang durch die gut erhaltene Altstadt. Nachdem viele Völker hier ihre Spuren hinterlassen haben, gehört Kotor seit 1979 zum UNESCO Welt-Kulturerbe.

Perast

Etwas weiter nördlich liegt Perast. Eine viertelstündige Autofahrt auf kleinen Wegen entlang der Küste braucht es von Kotor zur Barockstadt. Wie an vielen Stellen Montenegros liegt auch vor Perast eine vorgelagerte Insel. Die künstliche Insel, auf der ein Kloster steht, ist durch ein Bollwerk von Felsen und gesunkenen, mit Steinen beladenen Schiffen entstanden. Noch heute findet jährlich am 22. Juli ein traditionelles Steinewerfen durch Einheimische statt, das zur Vergrößerung der Inselfläche beitragen soll.

Budva

Fährt man von Kotor gen Süden, erreicht man binnen einer halben Stunde die Bucht von Budva. Auch ihre denkmalgeschützte Altstadt kann durchaus mit der Kotors mithalten, gehört sie zu den ältesten an der Adria. Vor ihr liegt die berühmte Insel Sveti Stefan und Sveti Nikola. Erstere ist eine ehemalige Fischerinsel samt ihren Bauten aus dem 15. Jahrhundert. Sie wurde von einer Hotelkette für 30 Jahre gepachtet und ist ein beliebtes Urlaubsziel für Stars und Staatsmänner. Über einen kleinen Damm zum Festland ist die kleine Insel nur für Hotelgäste zugänglich. Doch der Weg hinauf zur Stadtmauer Budvas lohnt sich; denn von hier bietet sich ein wunderbarer Ausblick über die vielen Gassen und das kristallklare Meer.

"Ich packe meinen Koffer…"

Leichte Kleidung mit einem Sweater oder einer Jacke für die Abende sind passend. Sportschuhe eignen sich für die Erkundung der kleinen Städtchen, festere Wanderschuhe Wandertouren durch die bergige Landschaft. Beine, Schultern und Arme sollten bedeckt sein, wenn man heilige Orte besucht.

Flickr Bay of Kotor amira_a CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Teaserbild: Flickr Morning in Dobrota [Explore 9-7-13] Trish Hartmann CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten 

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