Alpe Adria im Winter

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Alpe Adria im Winter

2017-11-21T09:47:15+00:00 7.November 2017|Allgemein|

Die Alpe Adria im Winter erkunden

Mit ihren endlosen Stränden, idyllischen Orten und malerischen Häfen ist die Adria zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.

Doch wer wirklich Ruhe und Erholung sucht, für den sind die Wintermonate in der Nebensaison die beste Reisezeit. Ob ein romantischer Spaziergang am leeren Strand in Triest oder der Besuch einer kulturreichen Stadt wie Grado: Im Winter haben die landschaftlichen und kulturellen Schönheiten der Adria einen ganz besonderen Reiz. Vorab: Auch wenn Temperaturen um die 10 Grad nicht unbedingt Lust auf ein Bad im Meer machen, sollten sich Reisende auf nur mäßig kalte Temperaturen einstellen. Besonders die teilweise böigen Winde an der Adria können einem auch kälter vorkommen als die durchschnittlichen 8,3 Grad. Daher sollten Urlauber an wärmende Oberkleidung denken, die vor den frischen Nordwinden schützt. Männer können beispielsweise zu Herrenmänteln oder Lederjacke greifen, Damen zu Woll- oder Steppmänteln. Dank spezialisierten Anbietern werden selbst große Größen fündig.

Mediterranes Weihnachten in Grado

Eine Stadt, die insbesondere in den Wintermonaten Charme versprüht, ist das nahe der kroatischen Grenze gelegene Grado. Urlauber, die im Dezember hierher reisen, können durch die festlich dekorierte Altstadt flanieren und die zahlreich aufgestellten Krippen bewundern. Neben dem Duft nach Meer strömt einem hier auch der klassische Duft eines Weihnachtsmarktes entgegen – mediterraner kann man die Vorweihnachtszeit nicht genießen. Zwar wird die kleine italienische Stadt in den Wintermonaten nur von wenigen Touristen besucht, doch dafür zieht der Weihnachtsmarkt nun viele Italiener an.

Espresso trinken in Triest

Eine weitere typische Stadt der Adria, die eher Filmregisseuren als Urlaubern bekannt sein dürfte, ist Triest. Die Hafenstadt liegt am Länderdreieck Italien, Österreich und Slowenien und erinnert mit ihren zahlreichen Habsburger-Bauten eher an eine österreichische Stadt. Bis heute ist die Region für ihre Kaffeehäuser bekannt und stellt noch immer italienischen Rohkaffee her. Urlauber sollten sich die Zeit nehmen und hier in Ruhe einen echten „Nero“, also schwarzen Espresso, trinken. Beim anschließenden Schlendern durch die Altstadt können urige Handwerkerläden und Tavernen erkundet werden. Ein Muss ist der einzigartige Ausblick vom Burghügel auf den Golf von Triest und der Anblick der über der Stadt untergehenden Sonne.

Bildrechte: Flickr Seaside near Trieste David Orban CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten